Richtlinie zur Förderung von transferorientierter Versorgungsforschung – Forschung und Ergebnistransfer für eine bedarfsorientierte Rehabilitation

Hintergrund
Das Gesundheitswesen in Deutschland unterliegt – wesentlich bedingt durch die demografische Entwicklung und den medizinischen Fortschritt – einem stetigen Wandel. Die Digitalisierung von Dienstleistungen und Produktion wälzt die Arbeitswelt grundlegend um. Daraus erwachsen vielfältige Herausforderungen, auch hinsichtlich der Rehabilitation bei Erwerbstätigen. Die Akteure des Gesundheitssystems stehen vor der Aufgabe, medizinische und organisatorische Verbesserungen in der Rehabilitation schnellstmöglich für die Versicherten1 verfügbar zu machen und dennoch die Kosten bezahlbar zu halten. Die Versorgungsforschung kann hier wissenschaftlich fundierte Lösungswege aufzeigen. Voraussetzung für eine wirtschaftliche, versichertenorientierte und leistungsstarke Rehabilitation ist eine bedarfsgerechte Gestaltung, die den Versicherten in den Mittelpunkt stellt.
Zielsetzung
Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die Versorgungsforschung in der Rehabilitation und deren Ergebnistransfer zu stärken. Es sollen wissenschaftlich fundierte ­Erkenntnisse zu einer bedarfsgerechten Rehabilitation im Versorgungsalltag und zum Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis generiert werden. Hierzu soll in prioritären Forschungsfeldern exzellente, versichertenzentrierte und umsetzungsorientierte Versorgungsforschung gefördert werden. Bei den Forschungsprojekten sollen die Versicherten- bzw. Nutzerorientierung und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis im Fokus stehen.
Gegenstand der Förderung
Fördermodule
Modul 1: Interventionsstudien
Modul 2: Implementierung von Forschungsergebnissen in die Praxis

Themenfelder
Themenfeld 1: Rehabilitation und Arbeit
Themenfeld 2: Erwerbsminderung
Themenfeld 3: Zugang und Bedarfsgerechtigkeit der Rehabilitation

Querschnittsthemen
Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis
Beteiligung von Versicherten
Vielfältigkeit der Versicherten
Geschlechtsspezifische Aspekte
Gesundheitsökonomie
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Einrichtungen der Gesundheitsversorgung (Krankenhäuser, Rehabilitationseinrichtungen, Praxen, Kostenträger, Ärzteverbände, Patientenorganisationen, Fachgesellschaften), gegebenenfalls auch mit dem Status ­eines Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Förderbekanntmachung
 
 

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