NRW-Ärztekammern fordern Ausbau der Digitalisierung und mehr Telemedizin

Die Chancen von Digitalisierung und Telemedizin müssten in Nordrhein-Westfalen (NRW) konsequent genutzt werden, fordern die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe. NRW müsse "durch einen zügigen, flächendeckenden Ausbau schneller Internetverbindungen die Voraussetzungen dafür schaffen, das Potential der Telemedizin gerade auch im ländlichen Raum zu nutzen", schreiben die Kammern in ihren "Wahlprüfsteinen" zur Landtagswahl am 14. Mai 2017. Die Politik müsse das Gesundheitswesen dabei an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausrichten. NRW benötige ein Gesundheitswesen, in dem die Versorgungssektoren und die Berufsgruppen patientenorientiert zusammenarbeiten würden.

Zu den weiteren Forderungen der Ärzte zählen eine Abkehr vom Primat der Abiturnote bei der Zulassung zum Medizinstudium, die Sicherung einer wohnortnahen ambulanten Versorgung und die Stärkung der Allgemeinmedizin. Um die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern, sprechen sich die Kammern für zusätzliche Medizinstudienplätze und gegen eine Landarztquote aus. Einen stärkeren Einfluss Europas auf die Berufszugangs- und Berufsausübungsregelungen lehnen die Ärzte ab, "weil sie die landesrechtlich in der ärztlichen Weiterbildungsordnung geforderten Qualifizierungsvoraussetzungen unterlaufen".

(Quelle: Techniker Krankenkasse)
 
 

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