Hochrisiko-Medizinprodukte: In 6 von 8 Fällen sieht das IQWiG kein Potenzial

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat acht Bewertungen des Nutzens und Potenzials neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse abgeschlossen. Neben der gezielten Lungendenervierung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurde eine weitere Methode für gleich sieben Indikationen untersucht: Mit ultraschallgesteuertem hochintensivem fokussiertem Ultraschall (USgHIFU) sollen neben Endometriosen und Myomen des Uterus auch Pankreastumoren, primäre und sekundäre Lebertumoren sowie primäre und sekundäre Knochenmalignome behandelt werden, wenn eine Operation nicht infrage kommt.

Nur bei zwei Anwendungsgebieten, Uterusmyome und primäre Lebertumoren, konnte das Institut ein sogenanntes Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative erkennen. Bei den übrigen sechs Indikationen war aus den eingereichten Unterlagen kein Potenzial abzuleiten.

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Text/Quelle: IDW-online
 
 

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